Geschichte und Entstehung der „Sportfreunde Sickingen“

Vom 28. bis 30. Juni 2013 konnten die „Sportfreunde Sickingen“ auf ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum zurückblicken und verknüpften diese Feier mit der Ausrichtung des Sparkassen Cups. Viel Engagement der Mitglieder und sportliche Erfolge, aber auch herbe Rückschläge, sind der Vereinschronik zu entnehmen. Um die 400 Sportler, Gönner, Freunde und Bürger der Wasserturmgemeinde und auch auswärtige Mitglieder halten dem Verein seit vielen Jahren die Treue.
Ende der 20er-Jahre gab es in der damals noch selbständigen Gemeinde Sickingen einen „Turnverein“. Ab 1934 gehörte er dem Zollern-Schalksburg-Gau an. Die damaligen Vorstände waren Josef Reiber, Josef Kleinmann und Hugo Stoll. Turnwarte waren Rudolf Bogenschütz und später Hermann Hurth. Im Jahre 1939 wurde der Verein aufgelöst, denn die meisten der Tur-ner wurden zur Wehrmacht eingezogen. Einige Jahre nach Kriegsende wurde dann ein „Geselligkeitsverein“ gegründet, wobei das Hauptaugenmerk weniger auf der sportlichen Seite zu suchen war, sondern mehr der Unterhaltung und Geselligkeit diente.
So entwickelte sich im Laufe der Zeit das Interesse an einem Sportverein. Bei der Hauptversammlung am 8. Juni 1963 wurde dieser Wunsch zur Abstimmung gebracht. Von 40 Stimmberechtigten waren lediglich drei gegen einen Sportverein. Am 9. Dezember 1963 wurde somit der ehemalige „Geselligkeitsverein“ in „Sportfreunde Sickingen“ umbenannt und auch ins Vereins-register eingetragen. Als 1. Vorsitzende wurde Erich Hoffmann und als 2. Vorsitzender Kurt Kröger gewählt. Die meisten Mitglieder machten den Wandel des Vereins mit und hielten auch den aus der Taufe gehobenen „Sportfreunden“ die Treue. Die Vereinssatzung wurde schon am 15. Juni 1963 erstellt. Diese war bis 1984 rechtskräftig und musste in erster Linie im Bereich der „Gemeinnützigkeit“ auf den aktuellen Stand gebracht werden. Am 11. Februar 1984 wurde dann dieser Satzungsänderung in der Hauptversammlung zugestimmt. Am 16. Juni 1984 wurde in einer außerordentlichen Hauptversammlung eine nach einer Mustervorlage erstellten Vereinssatzung aufgestellt und einstimmig angenommen. Hier wurde auch die Vereinsführung entlastet und die Arbeit auf alle Führungskräfte verteilt. Am 9. November 1984 wurde dies dann auch ins Vereinsregister in Hechingen eingetragen.

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